Aus der Idee, die Leichtathletik aus dem Stadion Am Quenz in die Innenstadt zu bringen, wurde im Frühjahr 2025 der Antrag auf Förderung eines mobilen Kunststoffbelages gestellt. Mit der Zustimmung der Stadtverordneten der Stadt Brandenburg an der Havel bestellte der VfL Brandenburg beim italienischen Hersteller mondo den Sportkunststoffbelag, der im Frühjahr 2026 geliefert wurde. Nach einem Testaufbau für die Sportabzeichentage auf der Regattastrecke wurden die kompletten 200 m² am 18.9. auf dem Altstädtischen Markt innerhalb von vier Stunden verlegt, die Hochsprunganlage sowie sämtliches Sprungzubehör inklusive der Anzeigetafel aus dem Stadion Am Quenz geholt und vor dem Rathaus aufgebaut. Organisatorisch haben sich hier VfL mit Jan Michel und Erlebnis Altstädtischer Markt mit Jürgen Peters zusammengefunden, um mithilfe von zahlreichen Unterstützern ein zukunftsfähiges Sportereignis zu etablieren.

Nach einem entspannten Jedermannspringen, bei dem sich auch der Oberbürgermeister Daniel Keip sportlich betätigte und Tipps von Trainer Bernd Panoscha annahm, startete im Anschluss das Nachwuchsspringen mit 17 Athleten von acht bis zwölf Jahren. Die höchsten Sprünge zeigte dabei Nelli Kobilius als amtierende Landesmeisterin vom SC Potsdam, die mit 1,45 Meter begeisterte und vor Linda Thielemann (1,39 Meter) und Rosa Thielemann (1,33 Meter) von der LG Niederbarnim bei den 12-jährigen Mädchen gewann. Bei den elfjährigen Mädchen gewann Lotta Pfaffe vom VfL mit 1,15 Metern vor Maja Grützmacher (VfL). Auch bei den zehnjährigen Mädchen waren die VfL Athleten sprunggewaltig. Chiara Zaldivar Baez siegte mit 1,15 Metern vor Johanna Brandl (1,10 Meter). Mit Melina Grabow mit 1,00 Meter und Liesbeth Rahn mit 0,95 Meter sowie der jüngsten Starterin Lea Appelt, die als achtjährige 85 Zentimeter übersprang, waren auch die Jüngsten VfL-Springer am Start. Den Sieg der 12-jährigen Jungen machten die Zwillinge Niels (1,25 Meter) und Emil Michel (1,10 Meter) unter sich aus. Bei den zehnjährigen Jungen siegte Landesmeister Bennet Krause (VfL) mit 1,20 Metern vor Jannik Thiele (VfL) mit 1,15 Metern und Junis Peter aus Brandenburg mit 1,05 Meter.

Beim Aktivenspringen waren 14 Athleten von 13 Jahren bis zu den Erwachsenenklassen am Start. Der höchste Sprung ging auf das Konto vom amtierenden Deutschen M15 Meister Oskar Brose vom LAT Petershagen, der 1,79 Meter meisterte und seinen Jahrgang vor Lars Werner von der SV Chemie Genthin gewann. Bei den 13-jährigen Jungen gewann Matheo Zindler (VfL) mit 1,43 Metern vor Paul Zaldivar Baez (VfL) mit 1,30 Metern. Den Wettbewerb der 14-jährigen Jungen gewann Marlon Wolf vom SV Chemie Genthin mit 1,61 Metern vor Ayden Förster (VfL). Während in der Altersklasse U18 der Sieg mit 1,49 Metern an Jonathan Wieland aus Brandenburg ging, war in der Altersklasse U20 Maarten Schmechtig vom SV Chemie Genthin mit 1,61 Metern erfolgreich. Bei den Männern gab es ein VfL-Trainerduell zwischen Patrick Meyer und Daniel Zaldivar Baez, das Patrick mit 1,61 Metern für sich entschied.

Den höchsten Frauensprung des Tages zeigte Antonia Schlieker von SC Potsdam, die in der Jugend für den VfL startete und am Roland 1,61 Meter übersprang. Bei den 14-jährigen Mädchen floppte Paula Tietze vom SV Chemie Genthin über 1,46 Meter, währenddessen bei den ein Jahr jüngeren Mädchen Clara Coenen (VfL) mit 1,43 Metern vor Sophie Thiele (VfL) mit 1,40 Metern gewann.

Bei der Siegerehrung am Brunnen des Marktplatzes erhielten alle Teilnehmer einen kleinen Springenden Roland als Pokal sowie Sachpreise für alle Podestplätze. Eine 2. Auflage soll in 2027 auf alle Fälle folgen, Ideen für eine Erweiterung sind schon vorhanden.

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