Bei den diesjährigen Oersundspielen in Helsingborg machten sich insgesamt 44
Brandenburger auf den Weg nach Schweden. Von den insgesamt 28 Athleten waren auch 9
Sportler aus der Trainingsgruppe Sprint/Lauf dabei.
Den Auftakt machten am Freitag die Schwestern Hannah und Lotta Pfaffe. Bei schwierigen
Bedingungen und teils starkem Wind von knapp 6 m/s konnte sich Hannah im Familienduell
durchsetzen. Ihre Zeit von 2:40,52 min reichte für Platz 4. Auf Platz 8 in der Altersklasse 15
kam die 11-jährige Lotta Pfaffe. Bei ihr stoppte die Uhr bei 2:46,06 min.
Anschließend ging es für die beiden 13-jährigen Paul Zaldivar Baez und Adam Gingold um
gute Zeiten. In einem gut besetzten Feld der AK 15 konnte Paul sich Platz 6 sichern (2:28,51
min). Mit einer Zeit von 2:37,18 min sprang für Adam der 8. Platz heraus.
Am Abend ging es noch um gute Weiten beim Weitsprung. Hier konnte Paul den
Rückenwind für eine neue Bestweite nutzen. Er sprang 4,27 m und sicherte sich damit den
2. Platz. Adam verlor im letzten Durchgang noch den 3. Platz; seine persönliche Bestweite
von 4,00 m reichte nur zu Platz 4.
Am Samstag machten sich auch die jüngeren Starter bereit. Lotta Pfaffe, Chiara Zaldivar
Baez und Johanna Brandl traten in der Altersklasse 12 über die 60-m-Hürden an. Trotz der
bisher wenig gesammelten Erfahrungen konnten sich Lotta und Chiara für das Finale
qualifizieren. Johanna, die erstmals in dieser Disziplin an den Start ging, konnte sich
dennoch über eine Zeit von 12,60 Sek. freuen. Im Finale lief Lotta knapp über ihrer
Vorlaufzeit von 12,19 Sek. auf Platz 5. Chiara konnte ihre 12,48 Sek. aus dem Vorlauf leider
nicht bestätigen, wurde aber dennoch gute Siebte.
Unmittelbar nach dem Hürdensprint stand der Weitsprung für Johanna und Chiara auf dem
Programm. Die Mädels dominierten diesen Wettkampf: Johanna gewann die Konkurrenz mit
einer Weite von 4,00 m, Chiara wurde Zweitplatzierte mit 3,71 m.
Mit dem Kugelstoßen begann der Wettkampf für die 10-jährigen Jungen. Bennet Krause
stieß die Kugel auf 6,81 m, Jannik Thiele kam auf 6,34 m. Am Ende sprangen Platz 4 und 6
für die Jungs heraus.
Auch die 600-m-Läufe gingen an die Brandenburger Starter. Bennet gewann den Lauf der
10-Jährigen mit einem Fotofinish in 2:00,48 min. Sein Teamkollege Jannik lief mit 2:09,56
min persönliche Bestzeit.
Im nächsten Lauf war Lotta (W11) über 600 m gefragt. Dass der Sieg an sie gehen würde,
war bereits nach 100 m klar. In einem dominant geführten Lauf siegte Lotta ungefährdet in
einer Zeit von 1:55,41 min.
Anschließend waren die 10-jährigen Mädchen dran. Auch hier kam die Siegerin aus
Brandenburg: Chiara hinterließ einen starken Eindruck und gewann in 2:03,29 min. Johannamusste ihrem hohen Anfangstempo und dem starken Wind Tribut zollen und lief nach
2:14,07 min ins Ziel.
Marek Harpke vertrat die VfL-Farben in der AK 11 und lief die 600 m in 2:06,5 min.
Für die Jungs stand am Samstag noch der 200-m-Sprint an. Paul konnte sich mit neuer
Bestzeit (28,41 Sek.) den 4. Platz erlaufen. Adam lief die 200 m in 31,02 Sek. und erreichte
den 6. Platz. Theo Meister kam in der M12 über 200 m auf Platz 5 (32,81 Sek.).
Den Abschluss am Samstagabend machte Lotta. Sie gewann überraschend den Kugelstoß
Wettbewerb mit starken 6,08m.
Am Sonntag sollten noch einmal alle Sportler zum Einsatz kommen.
Den Beginn machten die Sprinter. Johanna konnte ihren zweiten Sieg einfahren. Nach 9,25
Sek. im Vorlauf konnte sie sich im Finale auf 9,22 Sek. steigern. Chiara wurde knapp
dahinter Zweite in 9,48 Sek.
Bei den Jungen konnte Jannik den 2. Platz erkämpfen (Finale: 9,07 Sek.). Bennet lief im
Vorlauf starke 9,37 Sek., konnte aber verletzungsbedingt nicht mehr zum Finale antreten.
Während sich Bennet in der Weitsprung-Konkurrenz mit 4,06 m den Sieg holte, konnte Lotta
sich über den 2. Platz freuen. Sie verbesserte ihre Bestweite auf 3,95m.
Ebenfalls am Sonntag kam Marek im Sprint (10,34 Sek.) und im Weitsprung (3,56 m) zum
Einsatz.
Theo musste am Sonntag unmittelbar nach dem Weitsprung (3,55 m, Platz 8) über 600 m
antreten und konnte mit Platz 5 (1:56,57 min) sehr zufrieden sein.
Nach einem gemütlichen Sonntagabend machten sich die VfL-Sportler am Montagmorgen
wieder auf die Heimreise nach Deutschland.







